Yoni-Massage

den »SPiritwomb« erwecken – das heilige Weibliche

Bei der Yoni-Massage steht nicht die Lust im Vordergrund, sondern es geht darum, energetische Blockaden im vaginalen Tiefengewebe zu lösen, damit die Vagina in ihre einstige Sensibilität und Empfindungsfähigkeit zurück findet.



Öffnung zu neuer Tiefe und Lust

Jede Frau trägt eine volle Schale in sich, aus der sie schöpft und gestaltet. Doch oft ist der Kontakt dorthin nicht möglich oder kaum zugänglich. Sexualfeindliche Glaubenssätze und Konditionierungen, die Erfahrung von Missachtung, Abwertung oder Missbrauch haben dazu geführt, dass sich der Schoßraum verschloss. 

 

Oft wurde das Verschlossen-Sein des Schoßraumes bereits von einer Generation zur nächsten weitergereicht. Tiefe Verletzungen – die weibliche Sexualität und das Frau-Sein betreffend – haben sich im hochsensiblen Gewebe der Vagina auf psychischer und energetischer Ebene manifestiert. Auf diese Weise wurde die weiche, sanfte, empfangende Kraft der Vagina hart, fest und unempfänglich.

 

Durch die Massage des vaginalen Tiefengewebes können die energetischen Blockaden sanft aufgelöst werden, sodass der Schossraum sich aufnehmend öffnen kann.

Dein Schoß wird wieder empfängliche Kraft für die Herzensenergie des Mannes, die über seinen Penis zu Dir strömt und Dich berührt auf eine sehr tiefe, erfüllende Weise. Die sexuelle Begegnung wird freudvoller, intensiver und gewinnt zunehmend an Tiefe.

 

»Ich erkannte, dass mein Schoßraum ein Hüter uralten Wissens war und ein Tor zum weiblichen Mysterium. Als mit der einfühlsamen Unterstützung die in meinem Schoß verborgenen Schmerzen endlich erhört wurden, spürte ich ein körperliches Gefühl tiefer Erlösung. Es war, als habe meine Seele darauf gewartet, tief berührt zu werden. Und das geschah nun endlich mit diesen achtsamen Berührungen der Hände. Langsam erwachte etwas in mir, das bisher in meiner Tiefe geschlummert hatte.«

Geborgen in sich selbst

Wie tief eine Frau mit ihrem Schoß verbunden ist, bestimmt wesentlich, wie weit sie in ihrer weiblichen Identität verankert ist und ihr Sexualität genießen kann.

Fehlt die Verbindung, so fehlt das Gefühl von innerer Sicherheit und Stabilität. Dies erzeugt eine enorme innere Anspannung, sodass versucht wird, Sicherheit und Stabilität aus den äußeren Umständen herzustellen.

 

Je weniger Kontakt zur inneren Mitte, umso größer das Bedürfnis, Halt und Sicherheit im Außen zu finden. Mehr noch: Aus dem mangelnden In-sich-selbst-verwurzelt-Sein entsteht Angst. – Angst, sich der Welt anzuvertrauen oder Nähe zuzulassen, sogar Angst Beziehungen einzugehen sowie sexuell zu sein. Emotionale Unsicherheit, Identitätsprobleme, Minderwertigkeitskomplexe oder sogar Depressionen können die Folge sein.

 

Ist eine Frau hingegen in ihrem Schoß zuhause, so wird sie von innere Ruhe und Gelassenheit erfüllt. Tief verankert in ihrer Beckenkraft vermag sie dem Leben mit all seinen Herausforderungen zu begegnen. 



»Eine Frau, die in ihrem Schoß erwacht, erstrahlt in ihrer Weiblichkeit. Sie fühlt sich tief verbunden mit Mutter Erde, dem Leben, der Quelle allen Seins. Weibliches Wissen wird fühlbar. Ihr Selbstwert beginnt von innen her zu leuchten. Weibliche Würde breitet sich in ihr aus. Das Lachen erwacht.«

(Mayonah A. Bliss)