Hilfe bei Erektionsstötung, vorzeitger Samenerguss, Orgasmusschwierigkeiten, Fühllosigkeit etc.

Tantrische Prozessarbeit

Bewusstseinsorientierte Arbeit mit Körper, Sexualität und Geist

 »Sex ist das Spiel zwischen den Körpern, das ausschließlich durch unsere Beziehung zu uns selbst und zum Partner/zur Partnerin zum tiefen, berührenden Ereignis werden kann.«
Robert Ananda Coordes (Paartherapeut)



Tantrische Prozessarbeit ist eine Verbindung von lebendiger Körpererfahrung, authentischen Beziehungsräumen und Bewusstseinsarbeit. Sie richtet sich an Männer und Frauen, die:


  • (wieder) fühlen lernen / berührbar werden möchten
  • ihre Körperwahrnehmung sensibilisieren wollen
  • deren Sexualität im Leistungsdenken gefangen ist
  • Lebendigkeit und Leichtigkeit in ihrer Sexualität vermissen
  • sich nach mehr Intimität in der sexuellen Begegnung sehnen
  • ihre Hingabefähigkeit entwickeln wollen

Auch Männer mit Erektionsstörungen oder vorzeitigem Samenerguss können hier Hilfe finden.


Intensiver Sex braucht Bewusstsein

Um intensiven Sex erleben zu können, braucht es nicht die Anwendung bestimmter Techniken sondern genügend Eigen-Raum. Das bedeutet:

Wie tief bist Du mit Dir selbst in Kontakt?
Wie weit vermagst Du Dich selbst zu spüren?
Bist Du fähig, ganz nah bei Dir selbst zu sein?

Dies sind Fragen, denen wir bei der Tantrischen Prozessarbeit nachgehen. Ziel ist es, Dein Körperbewusstsein zu entwickeln, um Dein Selbstgefühl zu stärken. Denn ohne Verbindung zu sich selbst ist kein Kontakt zum anderen möglich.

  • »Unsere sexuelle Erfahrung entspricht immer dem Ausmaß an Kontakt, Nähe und Intimität, das wir mit uns selbst zulassen können. Sex ist der letzte Schritt am Weg, mangelnde sexuelle Erfahrung ein Symptom.« (Atma Pöschl)

Außerdem: Damit die Lust in ihrer überwältigenden Gänze gefühlt werden kann, braucht es ein gutes Verwurzelt-Sein im Köperselbst. Erst dann ist Hingabe an die sexuelle Energie möglich, weil die Kontrolle aufgegeben werden kann.

Ohne Grenze – kein Kontakt

Um sich öffnen zu können und berührbar zu sein, braucht es Grenze. Ohne Eigenraum – keine Grenze.  Und ohne Grenze – kein Kontakt. Denn ohne Grenze laufen wir Gefahr, überflutet zu werden; wir sind in ständiger Abwehr.

  • Tiefe Nähe und Intimität brauchen zuallererst klar gespürte Grenzen. Fehlen klare Grenzen, so macht Kontakt Angst.

Wie fühlen sich lebendige Grenzen im Gegensatz zu starren Mauern an?  In der Tantrischen Prozessarbeit erfährst Du, wie sich Berührung anfühlt, die weder verführen noch besitzen oder beschwichtigen will. – Berührung, die Dir einen schützenden Raum geben, in den Du Dich hinein entfalten kannst.


Was verhärten oder undurchdringlich war, wird weich. Was taub und gefühllos war, wird berühbar. 

Wird körperliche Nähe und Berührung in einem sicheren, klaren Rahmen erfahren, so kann die Abwehr aufgegeben werden. Öffnung geschieht und tiefes Berührt-Sein.


Die Wirkung der Arbeit zielt auf folgenden Ebenen:

  • Entwicklung des Eigenraums bzw. des Selbstgefühls
  • Entfaltung der Fähigkeit zum Kontakt und zur Intimität
  • Er-Öffnung neuer Wege zu einer erfüllenden Sexualität
  • Stärkung des Körperbewusstsein und Verwurzelung im Körper-Sebst
  • Entwicklung von Präsenz und Authentizität in der sexuellen Begegnung
  • Intensivierung des Lust-Erlebens bzw. Entfaltung der Hingabefähigkeit


Vorgehensweise

Befreiung des Sexuellen Selbst

Tantrische Prozessarbeit kann lustvoll und leicht sein, aber genauso konfrontativ und herausfordernd. Sie ist eine Forschungsreise zu Deinen Wünschen und Bedürfnissen und auch zu Deinen Konflikten und Ängsten. Wo weichst Du aus? In welchen Automatismen und Ausweichmanövern bist Du gefangen?

 

Gleichzeitig offen und ganz nah bei mir selbst, nehme ich meine und auch Deine Gefühle, Energien und Grenzen sehr klar wahr. Wo ich spüre, dass Du entgleitest, rufe ich Dich zurück. Und wo Du ausweichst oder Dich verschließt, halte ich den Kontakt und führe Dich in das unmittelbare Gewahrsein hinein. Denn gelebter Kontakt macht auch Angst.

 

»Intimität ist genau der Ort, wo unsere unverarbeiteten Wunden ans Licht kommen. Aber es ist auch der Ort, wo sie im Licht liebevoller Bewusstheit heilen können.«  (Saleem M. Riek)

 

Die Arbeit mit der sexuellen Energie berührt tiefste Schichten. Wir nähern uns einer Kraft, die oft mit viel Scham, Verboten und Verbergen zu tun hat. Tantrische Prozessarbeit führt genau dorthin, mit dem Ziel sich der Automatismen bewusst zu werden, die Dein wahres Sexuelles Selbst gefangen halten.

Mut zur Intimität

Mein eigener Weg durch vielschichtige Prozesse hindurch macht es mir möglich, Dich auf dieser Reise zu begleiten.

Gemeinsam üben wir konkrete Beziehung. Das Da-Bleiben ist hierbei zentral: Den Kontakt halten – mit sich selbst, dem Gegenüber und dem Moment. Dran bleiben, auch wenn Unsicherheit, Verlegenheit oder Angst auftauchen und alles danach drängt, auszuweichen. Durch gehen, auch durch den Tunnel. Nicht aufgeben, sondern immer wieder hingehen an die Grenze.

 

Manchmal ist es möglich, dass die Intimität nicht ausgehalten wird. Die Sehnsucht danach ist da, sie kann aber nicht ausgehalten werden. Da braucht es viel Geduld, ganz langsames Erkunden und Mitgefühl sind vonnöten, nachspüren, hinein spüren, halten, bleiben – behutsam, sanft, geduldig wartend, bis es zur Öffnung kommt …

 

Tantrische Prozessarbeit verbindet Sexualtherapie mit erlebter Körperlichkeit. Im Gegensatz zur Sexualtherapie, die nur in Form von Gesprächen und Anleitungen zu Übungen stattfindet, bietet Tantrische Prozessarbeit direkte körperliche Erfahrung an. Deine Fähigkeit zur Intimität kannst Du nicht allein durch Gespräch oder einer Tantramassage stärken. Erst bewusste Spürerfahrungen greifen tief genug, um zu Veränderungen zu führen.